Montag, 25. Januar 2010
Besser wissen
Am Montag, 25. Jan 2010 im Topic 'dahergelaufen'
Was dieser Hinweis in einem Artikel über Paßwortsicherheit
zu suchen hat, ist mir eh ein bißchen schleierhaft:

Ich empfinde es jedenfalls als ziemlich oberlehrend, mir als Leser implizit ein Problem mit dem Plural von „Wort“ zu unterstellen. Warum nicht gleich auch noch Sicks Ausführungen zu Standard/Standart verlinken?
Ach ja: Und wenn man schon seine Morphologiekenntnisse rumposaunt, sollte man im eigenen Artikel ein wenig aufpassen …

zu suchen hat, ist mir eh ein bißchen schleierhaft:

Ich empfinde es jedenfalls als ziemlich oberlehrend, mir als Leser implizit ein Problem mit dem Plural von „Wort“ zu unterstellen. Warum nicht gleich auch noch Sicks Ausführungen zu Standard/Standart verlinken?
Ach ja: Und wenn man schon seine Morphologiekenntnisse rumposaunt, sollte man im eigenen Artikel ein wenig aufpassen …

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Sonntag, 17. Januar 2010
Am Sonntag, 17. Jan 2010 im Topic 'dahergelaufen'
Neben dem Aposzent üerzeugt auch die Darstellung der Uhrzeit. Man sollte morgen hingehen.


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Dienstag, 5. Januar 2010
2009
Am Dienstag, 5. Jan 2010 im Topic 'Kindheit und Walter'
Nur für den Fall, daß in 10.000 Jahren oder so jemand hier auf der Suche nach früheren Lebensformen rumgräbt und das Internet ausbuddelt: Es war nicht alles Enke und Jackson.
Danke, Frank McCourt, für Angela’s Ashes. Danke, Merce Cunningham, für diesen seltsamen Ballettabend in Brüssel mit einem Gastprofessor aus Albuquerque zu Musik von John Cage. Ein Dank an Ernst Benda für manches Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das mich am Wunsch auszuwandern hinderte. Und an Hans Brox für ein lesbares Lehrbuch zum BGB, den Segen meines ersten Semesters. Danke, Jörg Hube, für den „Otto“ in Edgar Reitz’ „Heimat“, dem langsamsten und schönsten Fernsehfilm der Achtziger. Danke an Robert Stromberger für diese Drombuschs, die die deutsche Befindlichkeit auf den Punkt brachten. Danke, Ruth Drexel, für nicht besonders nachhaltige, aber wundervoll heimelige Abende am Fernseh. Gleichsam an Karl Malden und seine erstaunlich monströse Nase. Danke, Les Paul, für dieses großartige Instrument. Ein Dank an Dave Dee für den schönsten Bandnamen der Welt, an Hans Hee für „Ich bau dir ein Schloß“ und „Oma so lieb“, fürchterliche Lieder, bei denen die Eltern aber immer so schön entspannt waren, an Aaron Schroeder für „It’s now or never“, an Rowland Stuart Howard für die Inspiration durch The Birthday Party und These Immortal Souls, an John Martyn für die großen Alben „Bless the Weather“ und „Solid Air“, an Vic Chesnutt für die Emotionalität jedes einzelnen Akkords und vor allem an Willy DeVille für die Entdeckung der Südwestpassage zwischen Kitsch und Blues.
Ein herzliches Vergelt’s Gott auch an Friedrich Berentzen, der den Weg aufgezeigt hat, wie man Karneval im Rheinland aushalten kann, an Johannes Mario Simmel, dessen „Es muß nicht immer Kaviar sein“ mein erstes wirklich stolz gelesenes Erwachsenenbuch war. Danke an Jeanne-Claude für einen ein paar Wochen lang märchenhaft schönen Reichstag. Ohne sie kann Christo jetzt wohl einpacken. Danke an Günter Kießling, dessen berufliches Schicksal mir klarmachte, daß Homosexualität ein wehrtechnisches Sicherheitsrisiko ist. Dank an Rolf H. Dittmeyer für eines der liebsten T-Shirts meines Lebens. Danke auch an Eduard Zimmermann für Konrad Tönz und Peter Nidetzky. Und für 089/950195, eine Telefonnummer, die ich mein Lebtag nicht vergessen werde.
Danke an Mehmet Fistik für das Atelier-Theater, an Alex Parche für versoffene Zeltinger-Konzerte und an Paula Kleinmann für Schnitzel, auf denen man Fußball spielen konnte.
Danke, Oskar Wark, für die Randsportarten in der Randsportreportage. Und Dank an Thomas von Randow für viele, viele rätselhafte Donnerstage. An Mal Sondock und Konrad Heidkamp für musikalische Sozialisation, jeder auf seine Weise, in seinem Metier und seinem Jahrzehnt.
Dank an Günter Nehm für unglaubliche Gedichte, an Johanna König für das Beenden der Klementine-Werbespots und an Hans Müllejans für sein Eintreten für den Aachener Dom.
Und schließlich ein Dankeschön an Christoph Budde für Hackentricks und all sowas in der Schule. Leider hast du bei Borussia nicht so getroffen. Und an den treuen Genossen Gunnar W. für viele vertändelte Nachmittage im Seniorat Germanistik. Machs gut, Gunnar.
Danke, Frank McCourt, für Angela’s Ashes. Danke, Merce Cunningham, für diesen seltsamen Ballettabend in Brüssel mit einem Gastprofessor aus Albuquerque zu Musik von John Cage. Ein Dank an Ernst Benda für manches Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das mich am Wunsch auszuwandern hinderte. Und an Hans Brox für ein lesbares Lehrbuch zum BGB, den Segen meines ersten Semesters. Danke, Jörg Hube, für den „Otto“ in Edgar Reitz’ „Heimat“, dem langsamsten und schönsten Fernsehfilm der Achtziger. Danke an Robert Stromberger für diese Drombuschs, die die deutsche Befindlichkeit auf den Punkt brachten. Danke, Ruth Drexel, für nicht besonders nachhaltige, aber wundervoll heimelige Abende am Fernseh. Gleichsam an Karl Malden und seine erstaunlich monströse Nase. Danke, Les Paul, für dieses großartige Instrument. Ein Dank an Dave Dee für den schönsten Bandnamen der Welt, an Hans Hee für „Ich bau dir ein Schloß“ und „Oma so lieb“, fürchterliche Lieder, bei denen die Eltern aber immer so schön entspannt waren, an Aaron Schroeder für „It’s now or never“, an Rowland Stuart Howard für die Inspiration durch The Birthday Party und These Immortal Souls, an John Martyn für die großen Alben „Bless the Weather“ und „Solid Air“, an Vic Chesnutt für die Emotionalität jedes einzelnen Akkords und vor allem an Willy DeVille für die Entdeckung der Südwestpassage zwischen Kitsch und Blues.
Ein herzliches Vergelt’s Gott auch an Friedrich Berentzen, der den Weg aufgezeigt hat, wie man Karneval im Rheinland aushalten kann, an Johannes Mario Simmel, dessen „Es muß nicht immer Kaviar sein“ mein erstes wirklich stolz gelesenes Erwachsenenbuch war. Danke an Jeanne-Claude für einen ein paar Wochen lang märchenhaft schönen Reichstag. Ohne sie kann Christo jetzt wohl einpacken. Danke an Günter Kießling, dessen berufliches Schicksal mir klarmachte, daß Homosexualität ein wehrtechnisches Sicherheitsrisiko ist. Dank an Rolf H. Dittmeyer für eines der liebsten T-Shirts meines Lebens. Danke auch an Eduard Zimmermann für Konrad Tönz und Peter Nidetzky. Und für 089/950195, eine Telefonnummer, die ich mein Lebtag nicht vergessen werde.
Danke an Mehmet Fistik für das Atelier-Theater, an Alex Parche für versoffene Zeltinger-Konzerte und an Paula Kleinmann für Schnitzel, auf denen man Fußball spielen konnte.
Danke, Oskar Wark, für die Randsportarten in der Randsportreportage. Und Dank an Thomas von Randow für viele, viele rätselhafte Donnerstage. An Mal Sondock und Konrad Heidkamp für musikalische Sozialisation, jeder auf seine Weise, in seinem Metier und seinem Jahrzehnt.
Dank an Günter Nehm für unglaubliche Gedichte, an Johanna König für das Beenden der Klementine-Werbespots und an Hans Müllejans für sein Eintreten für den Aachener Dom.
Und schließlich ein Dankeschön an Christoph Budde für Hackentricks und all sowas in der Schule. Leider hast du bei Borussia nicht so getroffen. Und an den treuen Genossen Gunnar W. für viele vertändelte Nachmittage im Seniorat Germanistik. Machs gut, Gunnar.
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Freitag, 1. Januar 2010
Im Genusreformhaus
Am Freitag, 1. Jan 2010 im Topic 'Schaufenster'

"natürlicher schutzschild" (5.360)
"natürliches schutzschild" (9.900)
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Dienstag, 15. Dezember 2009
Am Dienstag, 15. Dez 2009 im Topic 'dahergelaufen'
Ich habe nichts gegen Rosi. Rosi ist eine angenehme Person und sie macht sehr leckere Currywürste. Während sie die Fritten im Fett sachte hin- und herschiebt, unterhalten wir uns immer sehr nett. Wir lachen viel. Manchmal erzählt Rosi aus ihrem Leben. Sie war in der Schule keine Leuchte, hat nicht studiert und auch keine Ausbildung gemacht. Da war ja der Paul gewesen, von dem sie früh ein Kind bekam, und dann noch zwei hinterher. Es gab genug zu tun, und Paul verdiente ordentlich. Rosi hat ihre Kinder großgezogen, der Älteste ist bald Ingenieur. Was Paul jetzt macht, weiß sie nicht so genau. Viel zahlt er jedenfalls nicht.
Rosi hat sich dann irgendwann selbständig gemacht; über dem Eingang zu ihrem Schnellimbiß steht rot auf stolz: „Rosi’s Grillstube“. Der Laden floriert, das zweite Kind will auch studieren. Und ich bin der letzte, der ihr den Apostroph ankreiden würde. Wohl aber der Firma, die das Transparent hergestellt hat. Deren Job ist nämlich u. a., einigermaßen korrektes Deutsch zu schreiben. Und nicht Rosis.
Dies nur zur Erläuterung, warum ich die an Dämlichkeit kaum zu überbietende Schreibung da unten letzte Woche im Aldi fotografiert habe.

Rosi hat sich dann irgendwann selbständig gemacht; über dem Eingang zu ihrem Schnellimbiß steht rot auf stolz: „Rosi’s Grillstube“. Der Laden floriert, das zweite Kind will auch studieren. Und ich bin der letzte, der ihr den Apostroph ankreiden würde. Wohl aber der Firma, die das Transparent hergestellt hat. Deren Job ist nämlich u. a., einigermaßen korrektes Deutsch zu schreiben. Und nicht Rosis.
Dies nur zur Erläuterung, warum ich die an Dämlichkeit kaum zu überbietende Schreibung da unten letzte Woche im Aldi fotografiert habe.

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