Mittwoch, 4. November 2009
Strange Shaming



Westerwave
How in English you so bad behave
Did your teacher you no lessons gave?
O what a jammer Westerwave

Suddenly
The coalition works in harmony
But you have no vocabulary
O Westerwave it’s terribly

Now you have to go to Hillary say Hello
I am the Outside Minister of Germany Guido

Westerwave
William Shakespeare turns round in his grave
One thing in this world is really safe
You can no English Westerwave

How you represent me in the world it hurts me so
You are far more painful than even Xavier Naidoo

Westerwave
Horses sometimes themselves overgave
Before pharmacies but one is safe
You can no English Westerwave

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Sonntag, 1. November 2009
Die Alte aus Rhöndorf
Und Angela Merkel wird in Amerikas Hauptstadt mittlerweile so geschätzt, dass sie als erste deutsche Kanzlerin seit Adenauer auf dem Kapitols-Hügel sprechen darf - und zwar vor beiden Kammern des US-Kongresses.

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Samstag, 17. Oktober 2009
Prominente Gäste
Jetzt machen mich schon die 7-Uhr-Nachrichten im WDR 5 gruseln:

„Die Frankfurter Buchmesse ist heute und morgen auch für das Publikum geöffnet. Einer der prominenten Gäste ist heute der schwedische Krimi-Autor Hakan Nesser. Angekündigt haben sich auch der Bergsteiger Reinhold Messner, die Kabarettistin Hella von Sinnen und die Musiker Peter Maffay und Gunter Gabriel.“

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Mittwoch, 7. Oktober 2009
Millionen Iren können nicht fliegen



Heinz im Sinn & the Geteiltdurchs:
Millionen Iren können nicht fliegen
Samstag, 28. November 2009, 20 Uhr
„Franz“, Franzstraße

Sieben Jahre lang haben sie als musikkarettistisches Nonminusultra „Vakante Genies“ bei ihren Auftritten in Aachen regelmäßig Fassungslosigkeit und Entsetzen bei Presse und Publikum hervorgerufen. Als sie ihre Trennung verkündeten, ging ein Seufzer der Erleichterung durch die Republik. In Schottland hingegen genießen die teilweise knackigen Herren nach wie vor Kiltstatus, wahrscheinlich deshalb, weil sie noch nie dort waren. Nun allerdings setzt die mutmaßlich jüngste Best-Ager-Boygroup der Republik unter dem Namen „Heinz im Sinn & the Geteiltdurchs“ ihr heilloses Verstörungswerk fort, wenngleich mit dem altverjährten, sehr weit weg weisenden Konzept aus dem späten 20. Jahrhundert: Zu neuen „Liedern“, in denen es im wesentlichen um nichts geht, gesellen sich wieder selbstgebackene „Texte“, die die metaphorischen Klippen im wabernden Gestrüpp der deutschen Sprache elegant beschiffen und auch sonst von wenig handeln. Alles in allem erwartet das Publikum wieder eine probenlose Gemeinheit gemäß dem Motto der Brüder im Geiste aus Bremen: Etwas Besseres als den Ton treffen wir überall. Das neue Programm „Millionen Iren können nicht fliegen“ wird jedenfalls sicher wieder alle, die nicht dabei waren, in dem Glauben bestärken, nichts verpasst zu haben.

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Freitag, 2. Oktober 2009
Ich habe C. vor gut zwölf Jahren kennengelernt. Da war er, was das Netz angeht, weit vorn. Vieles von dem, was er damals in der kleinen Firma verwirklicht hat, habe ich viel später als dernier cri auf anderen Seiten gesehen. Manches findet man heute noch im world wide web, und es wirkt nicht mal angestaubt. Später machte C. sich selbständig; internetaffin ist er natürlich geblieben. Es wundert mich nicht, daß er sich für die Piratenpartei engagiert hat.

C. erzählt vom Wahlkampf am Stand in der Fußgängerzone. Vom Ömchen, das sich über Programm und Ziele der Piraten informiert. Und dann sagt: Das klingt ja alles eigentlich sehr vernünftig. Um dann hinzuzufügen: Aber was Sie da in Somalia machen, finde ich nicht in Ordnung.

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